Osmosesanierung und GFK-Arbeiten

Früher war Osmose das Todesurteil für eine Yacht aus Glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Heute gibt es verschiedene Verfahren zur Rumpferhaltenden Sanierung. Wir waschen zunächst durch Wassersandstrahlen die Osmose gründlich aus. Schnell, effektiv und umweltfreundlich werden so befallene Rumpfsegmente von Osmose befreit. Gearbeitet wird mit einem Druck von 500 Bar. Anschließend wird der Kunststoff getrocknet und der Trockenstatus durch spezielle Messgeräte kontrolliert. Der trockene Rumpf kann dann Schicht für Schicht neu aufgebaut werden. Zunächst mit einer speziellen Beschichtung, die Mikroplättchen enthält, die sich wie Dachpfannen anordnen und so eine zusätzliche Wassersperre bewirken. Als Finish eignet sich dann ein Antifouling auf Teflonbasis.

 

Auch wenn man Osmose inzwischen sanieren kann, sollten Bootseigner Haarrisse und kleinere Abplatzungen im Gelcoat frühzeitig ausbessern lassen, um dem GFK gar nicht erst zu erlauben, Wasser aufzunehmen.

 

Die Beschichtung mit Mikroplättchen eignet sich übrigens auch bestens zu Vorsorge gegen Osmose. Außerdem steigert eine intakte Mikrobeschichtung den Wiederverkaufswert eines Bootes.